Ergebnis

13-05-2012 15:00
 
ASV Oberpreuschwitz 2 : 1 SV Gesees 2

Nächstes Spiel

20-05-2012 15:00
 
SC Kreuz Bayreuth - ASV Oberpreuschwitz

Die vorletzte 2011er Hürde

 
von Thomas Nietner

Eigentlich sollte das Fußballjahr für den ASV am kommenden Sonntag, dem 20.11.2011 um 14 Uhr mit der Partie gegen den Mitaufsteiger SSV Warmensteinach enden. Doch wie bereits mitgeteilt, hängte der Kreisspielleiter Manfred Neumeister angesichts des beständigen Herbstwetters kurzfristig diese Woche noch ein Spiel hinten an, so dass das Jahresfinale erst eine Woche später in Kirchahorn stattfindet. Über den Sinn der Verlängerung kann man sicherlich diskutieren, aber es hilft nichts, wir müssen heuer nachsitzen. Aus dem Jahresfinale wird somit ein Jahresfinalheimspiel, in dem es nun nach dem wichtigen Dreier beim Sportring Bayreuth gilt, weiter nachzulegen und auf Punktverluste der Konkurrenz zu hoffen. Bereits am Samstag streiten sich mit dem SV Gesees II und dem TSV Donndorf zwei unmittelbare Konkurrenten um die Punkte. Auch der SV Lindenhardt hat mit dem SV Heinersreuth ebenso wie der ASV keine leichte Aufgabe vor sich.
Ecki
"Ecki" Wegener (Mitte) beglückwünscht Burim Salihu (Nr. 9) zu seiner mustergültigen Vorbereitung zum 1:0 Führungstreffer durch Paul Konov (nicht im Bild) im Hinspiel, das 1:1 Unentschieden endete. Auch Betim Ismajli (rechts) reiht sich in den Reigen der Gratulanten ein. Foto: Niete


„Seht ihr, Preuschwitz, so wird das gemacht“ hallte es am letzten Spieltag der vergangenen Saison auf dem Sportplatz des FSV Schnabelwaid. Der SSV Warmensteinach hatte gerade den Aufstieg und die Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht und feierte das Ereignis vor den Augen der bereits ebenfalls aufgestiegenen Elf vom ASV lautstark.
 
Ein halbes Jahr später haben sich die Verhältnisse aber bereits wieder geändert. So steht der ASV elf Punkte vor Sahr-Schützlingen aus dem Fichtelgebirge und geht als Tabellenführer mit der Favoritenrolle in das Match gegen den Elfplatzierten. Wie es wirklich richtig gemacht wird, zeigte man letzten Sonntag beim Sportring. Anders als der SSV bei der 1:3-Pleite vor knapp drei Wochen, die mehrere Preuschwitzer Spieler als Zuschauer verfolgten, ließ sich Oberpreuschwitz dort nicht vorführen, sondern punktete im Derby dreifach. Allerdings war die damals gezeigte Leistung der Warmensteinacher an diesem Tag aufgrund der Ausfälle der beiden Leistungsträger Andre Seidel und Alexander Pilz nicht spiegelbildlich für die gesamte Saison. Mit sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz haben die SSVler den Sprung in die höhere Spielklasse ebenso problemlos weggesteckt wie der ASV. Dass es am Sonntag kein leichtes Unterfangen gegen den A-Klassenmeister der Vorsaison wird, zeigte bereits das Hinspiel, in dem man sich letztendlich trotz der spielerischer Überlegenheit nach einem späten Tor unglücklich 1:1-Unentschieden trennte. Auch in den beiden vorangegangenen Auftritten erkämpfte sich der SSV gegen Lindenhardt ein Unentschieden und konnte anschließend daheim gegen den FC Creußen sogar drei Punkte einfahren. Vorsicht ist also geboten. Aus der Aufstiegssaison ist zudem noch eine Rechnung mit Warmensteinach offen. Damals verlor man sowohl das Hin- als auch das Rückspiel deutlich mit 4:2 und 4:1. Nach nur einem Zähler aus den letzetn drei Duellen soll es also nun endlich auch einmal die volle Ausbeute gegen den Mitaufsteiger werden.

Die Form für das Spiel am Sonntag stimmt beim ASV wieder. Nach der bitteren Heimpleite aus dem Derby gegen den TSV Donndorf zeigten sich die Blau-Weißen am vergangenen Sonntag in neuem Gewand (schwarz-weiße Trikots) gut erholt und boten gegen den Sportring vor allem in der ersten Halbzeit wohl eines ihrer bislang besten Saisonspiele. Sowohl spielerisch als auch kämpferisch wusste die Mannschaft hierbei zu überzeugen. Gegen die defensiv anfälligen Gäste gilt es am Wochenende insbesondere deren schnelles Konterspiel zu unterbinden.

Personell steht jedoch noch hinter dem einen oder anderen Akteur ein Fragezeichen, so dass der zuletzt überzeugende Spielertrainer Hannes Mahr wohl erst kurz vor Spielbeginn eine endgültige Aufstellung bekannt geben wird. Schmerzlich ist sicherlich der Ausfall von „Ronny“ Nock, der wieder in London weilt. Doch aufgrund der starken Ersatzbank und der gezeigten Trainingsleistungen kann der ein oder andere Ausfall wohl adäquat ersetzt werden. Mit einem weiteren Dreier würde man die Aussicht, an der Tabellenspitze zu überwintern, weiter verbessern.

Auch die Reserve greift nach einer zweiwöchigen Pause am Sonntag gegen die zweite Garnitur aus Warmensteinach wieder ins Geschehen ein. Mit sieben Punkten Rückstand, aber drei weniger ausgetragenen Spielen, rangiert die Zweite durchaus aussichtsreich auf Rang vier der B-Klasse 6. Mit zwei Siegen bis zur Winterpause ist es sicherlich noch einmal möglich ganz vorne an der Tür zum Aufstieg anzuklopfen. Trainer-Urgestein „Kalle“ Moreth hofft für Sonntag auf eine schlagkräftige Truppe!