Ergebnis

13-05-2012 15:00
 
ASV Oberpreuschwitz 2 : 1 SV Gesees 2

Nächstes Spiel

20-05-2012 15:00
 
SC Kreuz Bayreuth - ASV Oberpreuschwitz

Oberpreuschwitz mit gebremstem Höhenflug


Nur Heimkomplex sorgt für Bodenhaftung

von Hans-Jürgen Wunder

Eigentlich ist es ja schon sensationell, wenn man als Aufsteiger zur Winterpause erneut die Tabellenführung erklimmt. Wären da nicht die verflixten Heimspiele, könnten die Mahr-Schützlinge fast schon für die Kreisliga planen.

 
SalihuNur in Gesees und Warmensteinach musste sich die Truppe um Stürmer B. Salihu mit einem Punkt begnügen.

Es endete wie es begann.
Beim ersten Heimauftritt in der Kreisklasse mussten die Oberpreuschwitzer dem Sportring Bayreuth glatt mit 2:1 den Vortritt lassen und auch beim letztem Spiel auf heimischen Gelände packte man den Gästen vom SSV Warmensteinach bei der 0:1 Niederlage alle drei Punkte als vorweihnachtliche Überraschung ins Gepäck. Dazwischen lag allerdings eine bärenstarke Vorrunde, die Paul Konov und Co. mit einem sensationellen 3:0 Sieg in Donndorf einleiteten und mit einem 4:1 Erfolg im letzten Punktspiel in Kirchahorn krönten. Der Lohn: Beim Aufstiegsrennen im neuen Jahr startet der ASV mit zwei Punkten Vorsprung von der Pole-Position.

Unverwüstliche Moral


MahrBezeichnend für die Oberpreuschwitzer war, dass es nach jeder Niederlage fast immer gleich wieder ein Erfolgserlebnis gab. Gegen Bischofsgrün oder gegen Donndorf verloren – egal, dann wurde eben eine Woche später in Engelmannsreuth oder beim Sportring gewonnen. Selbst die Niederlage im Gipfeltreffen gegen Lindenhardt mit mehreren Platzverweisen ließ die Mahr-Schützlinge anscheinend unbeeindruckt, weil gleich beim nächsten Match in Creußen erneut alle Punkte eingefahren wurden. Allerdings könnte der auswärts noch ungeschlagene Neuling mit einem satten Polster die Tabelle anführen, wenn diese rätselhafte Heimschwäche mit fünf Niederlagen nicht wäre. „Ich habe den Eindruck, dass wir da einfach zu viel zeigen wollen“, spekuliert Spielertrainer Mahr über mögliche Ursachen. Wenn es dann im Angriff nicht wie gewünscht klappt, nutzt der Gegner, der meist auf seine Konterchancen lauert, das regelmäßig gnadenlos aus. Allerdings machen sich die ASV-Akteure dabei oft das Leben selbst schwer, weil sie schnell die Ruhe verlieren, wenn es einmal nicht gleich läuft. „Es ist schon viel besser geworden. Wir haben eben echte Typen in der Mannschaft“, beschwichtigt Hannes Mahr und erläutert, dass er gelernt hat, strittige Situation generell nach dem Spiel aufzuarbeiten. Mit Erfolg, wie die darauf folgenden Ergebnisse beweisen.
 
Gut organisiert

Besonders lobend erwähnt der Spielertrainer die engagierte Arbeit von Vorstand Peter Zeitler, Abteilungsleiter Guido Weimar oder Spielleiter Thomas Nietner, der nach Herzproblemen seine aktive Karriere beendet hat und jetzt wirkungsvoll im Hintergrund die Fäden zieht. Da ist es nicht erstaunlich, dass auch die Trainingsbeteiligung passt, zumal die Stimmung nach dieser Vorrunde natürlich kaum mehr zu verbessern ist. Das schreit dann natürlich nach neuen Zielen. Hannes Mahr möchte nach der Winterpause jedenfalls alles daran zu setzten, mit seiner Elf die Kreisliga zu schaffen. Sofern er eine oder zwei Verstärkungen bekommt, traut er sich und seinen Schützlingen durchaus zu, sich dort dann auch zu behaupten. So steht dem Durchmarsch eigentlich nicht mehr im Wege – zumal die Partie gegen den wohl härtesten Konkurrenten SV Lindenhardt dann auswärts stattfindet.

Quelle: www.anpfiff.info