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Der ASV sieht Rot
Vorfreude auf Kerwawochenende trotz Querelen der letzten Tage
von Thomas Nietner
Am Wochenende fiebert man im Preuschwitzer Lager nicht nur dem Kerwaspiel am Sonntag gegen die Reserve des TSV Kirchenlaibach entgegen, sondern fast schon viel mehr dem mit Spannung erwarteten Sportgerichtsurteil zu den Roten Karten aus der Partie gegen den SV Lindenhardt.
Spielsperren drohen
Als am letzten Mittwoch endlich der Bericht des Schiedsrichters zu dem Kartenfestival gegen den SV Lindenhardt vom vergangenen Freitag vorlag, war der Schock groß. Nicht nur die drei „Rotsünder“ Hofmann, Franke und Kühnlein standen auf dem Berichtsbogen, sondern auch noch die Spieler Ismajli und Hammon. Gegen die beiden letztgenannten wurde nachträglich eine Meldung wegen Schiedsrichterbeleidigung beim Sportgericht eingereicht. Zu der Meldung des Schiedsrichters wurde von Vereinsseite eine Stellungnahme abgegeben, in der versucht wurde, die tatsächlichen Geschehnisse objektiv zu schildern. Das Urteil wird voraussichtlich für den heutigen Freitag erwartet. Den Spielern drohen allesamt lange Sperren. Dies erschwert natürlich deutlich die Kaderplanung für das Wochenende. Dabei bietet sich an diesem Spieltag eine gute Möglichkeit, einen der beiden Erstplatzierten zu überholen und auch den Abstand nach hinten auszubauen. So trifft am Sonntag der SV Gesees II (2.) auf den Tabellenführer aus Lindenhardt (1.) und der Sportring (5.) empfängt den Post-SV (6.). Auch die Nachbarn aus Donndorf stehen im Heimspiel gegen Bischofsgrün (10.) vor einer unangenehmen Aufgabe.
Herzlich Willkommen "Ronny"
Doch auch ohne die gesperrten Spieler kann für das Wochenende wieder eine schlagkräftige Truppe aufgeboten werden, die in der Kreisklasse keinen Vergleich scheuen muss. Zwar steht der erst letzten Montag wieder reaktivierte Christian Döberlein dieses Mal nicht zur Verfügung, dafür darf nach seiner abgesessenen Sperre Matthias Kornitzky wieder auf Torejagd gehen. Zudem kann man beim ASV am kommenden Wochenende ein weiteres neues Gesicht präsentieren. Nach einem Auslandsemester in Singapur kommt Thomas „Ronny“ Nock
am Sonntag wohl zu seiner Prämiere im ASV-Trikot. Der BWL-Student war vor seinem Auslandsaufenthalt beim TSV Obernsees einer der maßgeblichen Stützen und kommt nun auf Empfehlung seines Freundes und Abwehr-Ass Maurice Straub zum ASV. Da er sich in Singapur in einer deutschen Fußballauswahl fit hielt, dürfte er wohl gleich auch ein Kandidat für die Startelf sein.
am Sonntag wohl zu seiner Prämiere im ASV-Trikot. Der BWL-Student war vor seinem Auslandsaufenthalt beim TSV Obernsees einer der maßgeblichen Stützen und kommt nun auf Empfehlung seines Freundes und Abwehr-Ass Maurice Straub zum ASV. Da er sich in Singapur in einer deutschen Fußballauswahl fit hielt, dürfte er wohl gleich auch ein Kandidat für die Startelf sein.Baumi & Tobi an Bord
Des weiteren stehen auch wieder der reaktivierte Christian Baumann und Tobias Muth zur Verfügung. Die breite Kaderplanung trägt nun Früchte und es bewahrheitet sich wohl, dass man für den Angriff auf das obere Tabellendrittel mindestens einen ausgeglichenen Kader von fast 20 Spielern benötigt. Zumindest wenn gut ein halbes Dutzend der Spieler ggf. gesperrt zuschauen muss. Allerdings ist Vorsicht geboten. Schließlich ging bereits das letzte Kerwaspiel vor gut drei Wochen gegen den TSV Bischofsgrün sprichwörtlich mit 1:2 in die Hose. Daher gilt es auch die junge Reservetruppe aus Kirchenlaibach nicht zu unterschätzen. Zwar konnte der Tabellendreizehnte bislang auswärts erst einen Punkt ernten und blieb in den letzten sieben Partien sechs Mal ohne Dreier, aber gerade in der Unterschätzung des Gegners liegt oft die Gefahr. Von Vorteil ist sicherlich, dass die Bezirksligamannschaft des TSV zeitgleich auswärts bei der SpVgg Wiesau antritt, so dass ein personeller Austausch nicht möglich ist.
Zweite greift wieder ein
Zweite greift wieder ein
Auch die Preuschwitzer Reserve hat nach einem spielfreien Wochenende am Sonntag um 13 Uhr mit einem Sieg gegen die Reserve vom FSV Schnabelwaid die Chance am bisherigen Tabellenführer TFC Bayreuth vorbeizuziehen. Auf große personelle Unterstützung aus der Ersten Mannschaft kann die Reserve hierbei allerdings nicht hoffen. Da sich auch „Oberkerwaborsch“ Patrik Herrmannsdörfer noch im Urlaub befindet, müssen es wohl vornehmlich wieder die alten Haudegen richten. Aber die werden das Kind schon schaukeln!

