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Derbyfieber
von Thomas Nietner
Nach den kleinen Derbys gegen Kreuz, FSV II, Post, Heinersreuth und Sportring kommt es am nächsten Sonntag, dem 06.11.2011 um 14 Uhr, zu dem Derby schlechthin. Nachbarrivale TSV Donndorf gastiert nämlich zum Auftakt der Rückrunde beim ASV auf dem Sportgelände in Dörnhof. Sie findet demnach innerhalb von nur vier Monaten bereits zum zweiten Mal statt: "Die Mutter aller Derbys"!
Die Preuschwitzer Hoffnungen ruhen nicht zuletzt abermals auf ASV-Sturmtank Alex Hofmann. Hier nach einem seiner beiden Treffer im Hinspiel. Foto: HarbachNur zu gern erinnert man sich im Preuschwitzer Lager an den Saisonauftakt in Donndorf zurück, als der ASV als Aufsteiger mit einem 3:0-Auswärtserfolg beim damals hochgehandelten TSV Donndorf für die erste faustdicke Überraschung der Saison sorgte. Eine Halbserie später stehen die Vorzeichen nun bereits andersherum. Ernüchterung hat sich in Donndorf breit gemacht. Als Tabellensiebter liegt man bereits neun Punkte hinter den Aufstiegsrängen zurück. Das ausgegebene Ziel „Aufstieg“ droht damit bereits vor der Winterpause in weite Ferne zu geraten. Der Ausfall des letztjährigen Torjägers Meixner konnte bislang noch nicht kompensiert werden. Auch der Hoffnungsträger Thomas Papiorok kann mit zwei Toren nicht annähernd an seine Vorjahresquote anknüpfen. Dabei gelang den Donndorfern nach der Auftaktniederlage gegen den ASV mit einer zwischenzeitlichen Siegesserie in vier Begegnungen am 5. Spieltag noch der Sprung an die Tabellenspitze. Seitdem ist allerdings der Wurm drin. Lediglich gegen die SG Trockau und den Post-SV Bayreuth langte es zu einem dreifachen Punktgewinn. Nach zuletzt nur drei Zählern aus den vergangenen vier Partien drohen den Donndorfern bereits jetzt schon, die Felle davon zu schwimmen. Die Grün-Weißen werden daher wohl nicht nur auf eine Revanche für die Vorrundenpleite brennen, sondern spielen wohl bereits um ihre letzte Chance, im Aufstiegsrennen dran zu bleiben. Besonders motiviert sein müsste auf Seiten des TSV der ehemalige Preuschwitzer Markus Sass, der in der Saison 08/09 noch für den ASV auf Torejagd ging.
Ganz anders sieht die Lage derzeit beim ASV aus. Dass man als Kreisklassen-Neuling gleich zur Herbstmeisterschaft stürmt und zu Beginn der Rückrunde vom Platz an der Sonne aus grüßen darf, das hätten wohl nicht einmal die kühnsten Optimisten zu träumen gewagt. Angesichts der zeitweise prekären Personalsituation ist dieser Umstand umso überraschender aber letztendlich auch hochverdient. Der lernfähige Kader erwies sich in der abgelaufenen Vorrunde nicht nur als qualitativ hochwertig, sondern vor allem in der Breite auch als ausgewogen genug, um Ausfälle auf nahezu jeder Positionen adäquat ersetzen zu können. Im Vergleich zur Hinrundenpartie gegen den TSV Donndorf schmerzt allerdings besonders der Ausfall des damaligen Matchwinners Tobias Muth (Kreuzbandriss), der am ersten Spieltag mit seinen beiden Vorlagen zum zweiten und dritten Tor durch Alexander Hofmann die Entscheidung herbeiführte. Bis auf den Langzeitverletzten Muth kann der ASV am Wochenende mit Ausnahme von Thomas „Ronny“ Nock, der im Liebesurlaub in London weilt, voraussichtlich auf den gesamten Kader zurückgreifen. Kleinere oder mittlere Fragezeichen stehen jedoch noch hinter den Einsätzen von Andreas Franke, Michael Kühnlein und Matthias Kornitzky. Abzuwarten bleibt noch, ob Robert Bauer (der neben Franke letzte verbliebene gebürtige Donndorfer im ASV-Kader) den Sprung in die Erste Mannschaft schafft. Ansonsten wird er die Reserve bei ihrem Nachholspiel in Waischenfeld verstärken.
Dem ASV-Vereinsvorsitzenden Peter Zeitler (übrigens ein waschechter Donndorfer) können die Mahr-Schützlinge mit einem erneuten Dreier das wohl ersehnte Geburtstagsgeschenk bereiten, feiert er doch am Sonntag seinen 59. Ehrentag.
Nachdem am vergangenen Wochenende das Spiel gegen die Kreuzer Reserve verlegt werden musste, besteht nun endlich die Möglichkeit zur Wiedergutmachung für die Pleite gegen den Türk FC vor knapp drei Wochen. Mit einem Sieg wäre die Reserve wieder ganz dick im Geschäft um den Aufstieg dabei. Diese Chance sollte sie sich nicht entgehen lassen!
Ganz anders sieht die Lage derzeit beim ASV aus. Dass man als Kreisklassen-Neuling gleich zur Herbstmeisterschaft stürmt und zu Beginn der Rückrunde vom Platz an der Sonne aus grüßen darf, das hätten wohl nicht einmal die kühnsten Optimisten zu träumen gewagt. Angesichts der zeitweise prekären Personalsituation ist dieser Umstand umso überraschender aber letztendlich auch hochverdient. Der lernfähige Kader erwies sich in der abgelaufenen Vorrunde nicht nur als qualitativ hochwertig, sondern vor allem in der Breite auch als ausgewogen genug, um Ausfälle auf nahezu jeder Positionen adäquat ersetzen zu können. Im Vergleich zur Hinrundenpartie gegen den TSV Donndorf schmerzt allerdings besonders der Ausfall des damaligen Matchwinners Tobias Muth (Kreuzbandriss), der am ersten Spieltag mit seinen beiden Vorlagen zum zweiten und dritten Tor durch Alexander Hofmann die Entscheidung herbeiführte. Bis auf den Langzeitverletzten Muth kann der ASV am Wochenende mit Ausnahme von Thomas „Ronny“ Nock, der im Liebesurlaub in London weilt, voraussichtlich auf den gesamten Kader zurückgreifen. Kleinere oder mittlere Fragezeichen stehen jedoch noch hinter den Einsätzen von Andreas Franke, Michael Kühnlein und Matthias Kornitzky. Abzuwarten bleibt noch, ob Robert Bauer (der neben Franke letzte verbliebene gebürtige Donndorfer im ASV-Kader) den Sprung in die Erste Mannschaft schafft. Ansonsten wird er die Reserve bei ihrem Nachholspiel in Waischenfeld verstärken.
Dem ASV-Vereinsvorsitzenden Peter Zeitler (übrigens ein waschechter Donndorfer) können die Mahr-Schützlinge mit einem erneuten Dreier das wohl ersehnte Geburtstagsgeschenk bereiten, feiert er doch am Sonntag seinen 59. Ehrentag.
Nachdem am vergangenen Wochenende das Spiel gegen die Kreuzer Reserve verlegt werden musste, besteht nun endlich die Möglichkeit zur Wiedergutmachung für die Pleite gegen den Türk FC vor knapp drei Wochen. Mit einem Sieg wäre die Reserve wieder ganz dick im Geschäft um den Aufstieg dabei. Diese Chance sollte sie sich nicht entgehen lassen!

