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Kracherduell beim Sportring
von Thomas Nietner
Kaum ist die Derbyniederlage vom letzten Wochenende gegen den TSV Donndorf halbwegs verdaut, wartet auf die Mannen vom ASV Oberpreuschwitz am Sonntag, dem 20.11.2011 um 14 Uhr mit dem Sportring Bayreuth der nächste Verfolger in einem sogenannten „Sechs-Punkte-Spiel“. Die Ausgangslage ist schnell beschrieben: mit sechs Punkten Rückstand auf den ASV rangiert der Sportring Bayreuth auf dem 6. Tabellenplatz. Bei einem Sieg entledigt sich der ASV erstmal einem Verfolger sowie einer der wohl spielstärksten Mannschaften der Liga. Verliert er jedoch, wird man wohl eine längere Zeit Tabellennachbarn bleiben.

Der junge Sportring-Spielführer Nico Fischer (am Ball) war im Hinspiel bereits Dreh- und Angelpunkt im Mittelfeld. Er sorgte mit dem 1:2 auch für den entscheidenden Siegtreffer. Foto: Niete
Lange Zeit führte der Sportring die Tabelle der Kreisklasse an, bis sich die Fraas-Schützlinge ab Mitte Oktober eine Krise mit drei Niederlagen am Stück leisteten. Gegen überforderte Warmensteinacher konnte die Talfahrt – auch dank der vier spanischen Neuzugänge – gestoppt werden. Hierbei wusste insbesondere Antonio Sosa mit zwei Toren zu überzeugen. Dass aber die Rückrunde auch mit den Verstärkungen von der Iberischen Halbinsel kein Selbstläufer wird, mussten die Mannen um Spielführer Nico Fischer am letzten Wochenende in Creußen schmerzlich in Erfahrung bringen. Nach einer 1:0-Führung musste man in der Schlussphase der Partie noch zwei Gegentreffer hinnehmen und verließ das Spielfeld daraufhin mit leeren Händen. Doch trotz der erneuten Pleite ist der Sportring keineswegs zu unterschätzen. Davon konnten sich einige Preuschwitzer als Tribünengäste im Spiel gegen Warmensteinach überzeugen. Angeführt vom spielstarken Libero Constantin Lungu und dem quirligen Spielgestalter Nico Fischer ist der Sportring insbesondere durch den bulligen Stürmer Mackall, der mit 13 Einschüssen an der Spitze der internen Torjägerliste liegt, gefährlich. Doch auch auf den zweiten Stürmer, meist in der Person von Dogan Akbulut, ist ein Auge zu werfen. Mit dem im zentralen Mittelfeld beheimatete Antonio Sosa konnte zudem noch ein schuss- und kopfballstarker Akteur an Land gezogen werden. Zusammen mit drei weiteren Studenten aus dem Land des Weltmeisters bildet er eine spanische Fraktion beim Sportring. Auf der Bank leitet seit Jahren der auch über die Vereinsgrenzen sehr beliebte und sympathische Martin Fraas die Geschicke der insgesamt recht jungen Sportring-Elf.
Doch Bange braucht dem ASV auch vor diesem Auftritt in der Fremde nicht unbedingt zu sein, sollten die Preuschwitzer an ihre starke Hinrunde anknüpfen können. Bis auf die 1:2-Hinrundenpleite gegen den Sportring war man gegen jeden Gegner – unabhängig vom Ausgang – die dominierende Mannschaft. Allerdings leistete man sich am letzten Wochenende im Nachbarschaftsderby gegen Donndorf eine spielerische Pause, die prompt mit 1:2 bestraft wurde. Erst in der Nachspielzeit entwickelte man die notwendigen spielerischen Lösungen, um das Gästegehäuse in Gefahr zu bringen. Aber ein Derby hat bekanntlich seine eigenen Gesetze und somit gingen die Freunde aus Donndorf verdientermaßen als Sieger vom Platz.
Ein Blick auf die Statistik macht jedoch Mut. Auswärts ist der ASV in dieser Saison nämlich noch ohne Niederlage! Auch personell kann Trainer Hannes Mahr wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen. „Ronny“ Nock ist wieder auf deutschem Boden gelandet und steht als vielseitige Alternative zur Verfügung. In allen Mannschaftsteilen ergeben sich mehrere Aufstellungsvarianten, so dass wohl die Trainingseindrücke entscheidend sein dürften. Ein Fragezeichen steht lediglich noch hinter „Abwehrlatte“ Michael Kühnlein. Nach dem für Niklas Wolf endlich der Spielerpass vorliegt, könnte zum Jahresausklang ein weiterer Neuzugang seinen Einstand im blau-weißen Trikot feiern.
Eine erfreuliche Randerscheinung waren diese Woche wieder der Besuch von mehreren „Gastspielern“, die die Trainingseinheit quali- und quantitativ aufwerteten und vielleicht auch zukünftig ihre Zelte beim ASV aufschlagen.
Ein weiteres freies Wochenende steht dagegen der Reserve ins Haus. Nach dem lockeren 3:1-Auswärtssieg in Waischenfeld pausiert die Zweite am Sonntag bevor es am 20.11.2011 zum Jahresabschluss gegen Warmensteinach letztmals um Punkte geht.
Ein Blick auf die Statistik macht jedoch Mut. Auswärts ist der ASV in dieser Saison nämlich noch ohne Niederlage! Auch personell kann Trainer Hannes Mahr wahrscheinlich aus dem Vollen schöpfen. „Ronny“ Nock ist wieder auf deutschem Boden gelandet und steht als vielseitige Alternative zur Verfügung. In allen Mannschaftsteilen ergeben sich mehrere Aufstellungsvarianten, so dass wohl die Trainingseindrücke entscheidend sein dürften. Ein Fragezeichen steht lediglich noch hinter „Abwehrlatte“ Michael Kühnlein. Nach dem für Niklas Wolf endlich der Spielerpass vorliegt, könnte zum Jahresausklang ein weiterer Neuzugang seinen Einstand im blau-weißen Trikot feiern.
Eine erfreuliche Randerscheinung waren diese Woche wieder der Besuch von mehreren „Gastspielern“, die die Trainingseinheit quali- und quantitativ aufwerteten und vielleicht auch zukünftig ihre Zelte beim ASV aufschlagen.
Ein weiteres freies Wochenende steht dagegen der Reserve ins Haus. Nach dem lockeren 3:1-Auswärtssieg in Waischenfeld pausiert die Zweite am Sonntag bevor es am 20.11.2011 zum Jahresabschluss gegen Warmensteinach letztmals um Punkte geht.

